So organisieren Sie den Umzug in Ihre Immobilie nach Hamburg

In der Regel muss ein Umzug frühzeitig organisiert werden. Sollte die alte Wohnung gekündigt werden und der Mietvertrag unterschrieben sein, kann die Organisation und die Planung beginnen. Sollte der Hausstand übersichtlich sein und nur wenige Möbel vorhanden sein, genügen meist sogar einige Fahrten mit dem privaten Pkw. Sollte der Hausstand umfangreicher sein, lohnt es sich durchaus, den Umzug langfristig zu planen. Neben dem Umzug müssen einige Aufgaben und Formalitäten ausgeführt werden. Je frühzeitiger diese erledigt werden, umso besser.

Die Spedition muss beauftragt werden
Jeder, der viele Möbel oder einen großen Hausstand besitzt, sollten am besten Fachleute engagieren, die das Ganze transportieren und dann auch wieder aufbauen. Das Gleiche gilt natürlich, wenn sich der neue Wohnort in einer neuen Stadt befindet. Am besten sollten Sie sich vorab Angebote von den unterschiedlichen Umzugsunternehmen einholen. Es gibt auch viele Speditionen, die auf Überseeumzüge spezialisiert sind. Das Gleiche gilt für Spezialtransporte, wenn zum Beispiel ein sensibles Musikinstrument transportiert werden soll.

Ein Halteverbot beantragen
Sollte eine Halteverbotszone vor der neuen und der bisherigen Wohnung angebracht werden, erleichtert dies den reibungslosen Ablauf von dem Umzug um ein Vielfaches. Jeder, der schon einmal Kleinkram, Umzugskartons oder Möbel in der zweiten Spur auspacken musste und sich anschließend durch die parkenden Autos bewegen musste, weiß, dass so ein Halteverbot sehr wichtig ist. Die Halteverbotszonen können bei der Hamburger Straßenverkehrsbehörde beantragt werden. Das Ganze kostet natürlich etwas. Es ist wichtig, dass die Schilder bei einem entsprechenden Unternehmen gemietet werden müssen. Sie müssen 72 Stunden vor einem Umzugstermin aufgestellt werden. Alternativ kann natürlich auch ein Umzugsunternehmen mit der Einrichtung und der Beantragung beauftragt werden. Es gibt einige Unternehmen, die diese Leistung für einen günstigen Preis anbieten. Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich nicht an abgegrenzte Zonen halten, die eigenhändig mit Stühlen, Kartons, Bändern oder Leinen aufgestellt worden sind. Die Polizei kann die Betroffenen verwarnen oder ihnen sogar ein Bußgeld verhängen.

Das Anmelden des Sperrmülls
In der Zeit vor dem Umzug können die wenig attraktiven Aufgaben bereits erledigt werden. Der Stauraum wie zum Beispiel die Garage, der Dachboden, der Keller oder die Abstellkammer, können bereits frühzeitig entrümpelt werden. Anlässlich des Umzugs sollten sich die Betroffenen rigoros von Sachen trennen. Alle Dinge, die länger nicht benötigt worden sind, werden wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren nicht mehr benutzt werden. Gemeinnützige Vereine haben häufig für Dinge in gutem und intakten Zustand eine Verwendung. Sollten größere Mengen beseitigt werden, sollte ein Termin bei der Stadtreinigung angemeldet werden. Alternativ kann auch der Sperrmüll eigenhändig beseitigt werden. Es gibt auch Unternehmen, die auf die Auflösung von einem Haushalt spezialisiert sind, wenn größere Flächen vollständig entrümpelt werden sollen.

Das Packen der Umzugskartons
Es ist wichtig, dass frühzeitig ausreichend viele Umzugskartons besorgt werden. Diese Kartons sollten neu oder zumindest neuwertig sein. Zweckentfremdete Kartons wie zum Beispiel Bananenkisten oder ausgeleierte Umzugskartons erschweren das Tragen und Packen nur unnötig. Außerdem können sie nicht so gut in einen Transporter gestapelt werden. Die Umzugskartons können zusammengefaltet bereits einige Wochen vor dem Umzug gut verstaut werden. Am besten sollte so früh wie möglich damit begonnen werden, dass die einzelnen Umzugskartons gepackt werden. Dies ermöglicht, dass Sie sich früher oder später nicht überfordert fühlen. Es sollte mit den Dingen begonnen werden, die nicht unbedingt im Alltag benötigt werden. Persönliche Unterlagen und wertvolle Gegenstände sollten per Möglichkeit nicht an die Spedition übergeben werden, sondern selbst gebracht werden. Alternativ können sie während dem Trubel an eine vertrauenswürdige Person übergeben werden.

Der Tag des Umzugs
Einen Tag bevor umgezogen wird, sollte alles verpackt, entsorgt und abgebaut werden. Dies ermöglicht, dass am Tag des Umzuges nur noch Küchen- und Badeutensilien sowie Putzmittel und Kleinkram zu verstauen ist. Zum Schluss sollten die Lampen abmontiert werden. Diese sollten unbedingt mit den Glühbirnen und allen Schrauben in eine Kiste gepackt werden. Dies ermöglicht eine sofortige Neuinstallation in der neuen Wohnung. Die Umzugshelfer freuen sich, wenn sie eine Erfrischung oder ein Essen bekommen. Die Wohnung kann nach einiger Zeit mit einem Einweihungsbrunch oder einer Einweihungsparty eingeweiht werden. Die neuen Nachbarn werden sich bestimmt über eine Einladung zu Brunch oder Party freuen. Natürlich ist es auch möglich, sich direkt vor der Tür vorzustellen.

Das Ummelden
Es ist wichtig, dass Sie in der ersten Zeit in der neuen Wohnung und im Umzugstrubel nicht auf die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt vergessen. In Hamburg ist jeder dazu verpflichtet, sich binnen zwei Wochen ab Einzug in die neue Adresse umzumelden. Sollte am Vortag noch Zeit bleiben, ist es natürlich auch möglich, sich vorab umzumelden.

Im Folgenden wird Ihnen eine Checkliste nähergebracht:

Folgendes sollte so früh wie möglich ausgeführt werden:

  • Nachsendeauftrag erstellen bei der Post
  • GEZ benachrichtigen
  • Ablesetermine vereinbaren und Strom- und Gasanbieter informieren
  • Versicherungen informieren und aktualisieren
  • DSL und Telefon kündigen
  • Schulwechsel und Kindergartenplatzwechsel vorbereiten
  • Informationen zum Sperrmüll einholen
  • Angebote zu Lagerung einholen
  • Stauraum entrümpeln und sichten
  • Einrichtungsplan erstellen
  • Renovierungsbedarf von der neuen und der alten Wohnung klären
  • Halteverbotszonen beauftragen
  • Angebote von Transportervermietern einholen und reservieren
  • Umzugshelfer informieren
  • Umzugstermin fixieren
  • Mietvertrag kündigen

Folgendes sollte zwei Wochen vor dem Umzug ausgeführt werden:

  • Möbelstellpläne für die Wohnung anfertigen
  • Umzugskartons packen
  • Umzugshilfsmittel organisieren
  • Haustiersitter oder Babysitter für den Umzugstag organisieren
  • Umzugshelfer an den Termin erinnern
  • Wohnungsübergabe mit dem Vermieter klären

Folgendes sollte eine Woche vor dem Umzug ausgeführt werden:

  • Reservierung von dem Transporter bestätigen lassen
  • Nachbarn informieren
  • Umzugskartons packen und beschriften

Folgendes sollte einen Tag vor dem Umzug ausgeführt werden:

  • Essen und Getränke für die Umzugshelfer organisieren
  • persönliche Gegenstände und Wertsachen sichern
  • letzte Umzugskartons beschriften und fertigpacken
  • Möbel abbauen
  • Tiefkühlschrank und Kühlschrank abbauen

Folgendes sollte am Tag des Umzugs ausgeführt werden:

  • Möbelstellpläne und Informationen an den Zimmertüren anbringen
  • Teams bilden und Umzugshelfer einweisen
  • Transporter abholen
  • empfindliche Böden schützen
  • Treppenhäuser auf Schäden überprüfen
  • letzte Möbel abbauen
  • letzte Umzugskartons beschriften und packen

Folgendes sollte nach dem Umzug erfolgen:

  • Ummeldung beim Einwohnermeldeamt
  • Vorstellung bei den neuen Nachbarn
  • Auspacken der Umzugskartons
  • Aufbau der Möbel
  • Klingelschilder austauschen
  • Reinigung der Treppenhäuser
  • Schäden bei den Treppenhäusern überprüfen

Fazit
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